Die wichtigste Entscheidung seines Lebens trifft Said mit einem Kopfnicken. Er steht auf dem Frankfurter Flughafen: zurück nach Syrien, wo er keine berufliche Zukunft hat? Eine Anstellung als Chirurg in einem deutschen Krankenhaus? Es ist keine Zeit, das Für und Wider abzuwägen. Ohne die ihm fremde Welt in Deutschland zu kennen, tritt er die Stelle im Krankenhaus an, eröffnet zehn Jahre später eine eigene Praxis in der Kurstadt Bad Kreuznach. Als der Krieg in Syrien ausbricht, lässt ihn die Angst um seine Heimat nicht los. Da fällt ein Schuss. In der Nähe seiner Praxis. Trifft einen syrischen Flüchtling. Said erkennt: Krieg und Ausländerfeindlichkeit machen vor keiner Grenze Halt. Trotzdem gibt er anderen Menschen weiter, wovon er selbst fest überzeugt ist: ohne Hoffnung geht nichts.
Wirklichkeit und Fiktion werden zu einem dichten Netz verwoben, das Spuren hinterlässt. Syrische Spuren, die lebendig werden.

Pandion Verlag, 2015 
ISBN: 978-3869110691


                     

"Die Stimme der Steine"
Ein Felsen, der die Menschen seit Ewigkeiten kennt.
Menschen, die mit ihren Sorgen und Ängsten zu ihm kommen.
Steine, die zuhören und antworten. Eine Möwe, die nichts versteht.
Begegnungen, die Spuren hinterlassen.

Iatros Verlag, 2010
ISBN: 978-3-86963-232-2


"Jetzt oder nie!"
Iatros Verlag, 2008

“Ein Drama kann nur mit einem Lachen enden”,behauptet der bekannte Dramatiker Samuel Beckett. Und ist es etwa kein Drama, wenn wir vor die spontanen Entscheidung gestellt werden: Jetzt oder nie...! In sekundenschnelle müssen wir reagieren. Und damit ist das Drama mitten unter uns. War eine Entscheidung richtig, falsch, was wäre gewesen, wenn... Zweifel nagen an uns. Aber: was geschehen ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen.
So geht es auch Amalie, Berthold, Christfriede, Deinhard über Martha und Norbert bis Yves und Zenzi. “Jetzt oder nie!”, befahl eine Stimme, die sich noch nie ans Tageslicht getraut hatte. Amalie wußte genau, was diese Stimme meinte. Die Leiter anschubsen, die Hände von den Metallstäben lösen, eventuell noch einen Tritt, und dann...war sie Albert los.”

Nach der Lektüre können wir uns bequem zurücklehnen und mit dem Humoristen Wilhelm Busch sagen: “Der klugen Leute Ungeschick stimmt uns besonders heiter. Man fühlt doch für den Augenblick sich auch einmal gescheiter.”

"...Dass die Autorin alle diese Befindlichkeiten unserer Mitmenschen durchschaut und mit liebenswürdigem Spott begleitet, macht den besonderen Unterhaltungswert dieser Geschichten aus. Wie bei den "Leiden des alten Wärther", einer ähnlich amüsanten Sammlung menschlich-allzumenschlicher Eigentümlichkeiten, mit der die Autorin im vorigen Jahr an die Öffentlichkeit trat, wird auch ihre diesjährige Arbeit für anhaltende Aufheiterung sorgen."
(AZ Bad KReuznach, Dezember 2008)

Ganze Rezension unter Pressestimmen

"Die Leiden des alten Wärther"
Iatros Verlag, 2007

Adalbert Wärther ist achtzig, als er „Die Leiden des jungen Werther“ von Goethe in die Hand nimmt. Er ärgert sich über den jungen Werther, der sich aus Liebeskummer erschossen hat. Liebeskummer? Peanuts gegen die Leiden, die das Alter täglich ins Haus bringt: Falten, Altersflecken, Vergesslichkeit, Bevormundung, Krankheit...Zweiundzwanzig dieser zahllosen Leiden des Alters durchlebt Adalbert, bespricht sie am Abend vorwurfsvoll mit dem jungen Werther, der sich rechtzeitig davor gedrückt hat. So erfahren wir, wie der alte Wärther zu seinem Ärger im Seniorenkreis basteln soll. Wie ihn die Dame von der Sozialstation für einen altersgerechten Toilettensitz überreden will. Wie er einen Hund erfindet, um nicht ins Altenheim aufgenommen zu werden und wie er sich vergebens vornimmt, das Haus für seinen Todesfall aufzuräumen... Leiden, die trotz ihrer garstigen Ernsthaftigkeit zum Lachen reizen. … „Der alte Wärther erschießt sich nicht so schnell, trotz der Leiden, die ihm das Alter nun einmal beschert.“
(siehe auch Rezension bei  'AKTUELLES')

"Insel der Fnsternis"
Kontrast Verlag, 2003

Drei Menschen, drei Charaktere, drei Schicksale begengen sich auf einer kargen Insel in Nordnorwegen. Jeder ist zufällig hie rgestarndet, doch schon am ersten Abend beginnen gemeinsame Erlebnisse, die sie immer mehr zusammenschweißen. Zuerst ist es 'nur' ein brutaler Überfall, aber schon am nächsten tag folgt ein blutiger Mord. Von Tag zu Tag wird es schlimmer... Liebe und Hass, Leidenschaft und Lethargie schaffen ein Wechselbad der Gefühle, bravourös beschriebene Menschen und Landschaften erinnern immer wieder an das typisch düstere Szenaium des Nordens, in dem auch Henning Mankells Kriminalfälle zu Hause sind.

"Der Mann, der vom Mond trank"
Märchen für Erwachsene
allitera Verlag, München

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"Traumkonzert"                                                     
Verlag Langen Müller, 1980
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"Trauert nicht wie die keine Hoffnung haben"
Radius Verlag, 1983 
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"Bis wir uns auf den Weg machen"
Coprint Verlag 1987
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"O Weh, du Tannenbaum"
Eugen Salzer- Verlag, 1989 
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"Die Kreuznacher Verwandlung"
Fr. Fiedler Verlag, 1993
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"Weihnachten müßte man..."                                
Calwer Verlag, Stuttgart, 1995


...und mehr...